Konzertbericht Death Sentences – Gods vs. Demons

Death Sentences – Gods vs. Demons

09.04.2016 Rathaussaal, Liebengrün (Thüringen)

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Offensichtlich hatte sich das Ausmaß an Zerstörung, welches die Reisegruppe rund um GrimGod und Demondriver bei ihren bisherigen Auftritten hinterlassen hat, schnell herumgesprochen. Denn um das drohende Unheil von Liebengrün abzuwehren, wurden unzählige Straßensperren und weiträumige Umleitungen errichtet. Doch die Wrecking Crew, welche diesmal auch noch durch Mercy Killer und Lunatic Man’s Dream verstärkt wurde, hätte ihren Namen wohl nicht verdient, würde sie sich durch solch lächerliche Hindernisse aufhalten lassen. So kam die feierwütige Meute zwar mit reichlich Verspätung, aber dennoch gut gelaunt am Rathaus an.

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Mit einer gehörigen Portion Modern Thrash Metal wurden die ca. 80 Metalheads, welche sich im Rathaussaal eingefunden hatten, von Lunatic Man’s Dream hervorragend in Stimmung gebracht. Während Sänger und Rhythmus-Gitarrist Angelo schon fast akrobatische Luftsprünge auf der Bühne hinlegte, sah man auch im Publikum zahlreiche Köpfe auf und ab hüpfen. Ihre Lieder ‚Der Henker‘, ‚I want their Eyes to haunt you at Night‘, ‚Enemy‘, ‚Your Companion‘, ‚Out of Life‘ und ‚For the Desperation in your Eyes‘ kamen richtig gut an und so wurde die Band ordentlich gefeiert.

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Wer bei Mercy Killer verzweifelt in der vordersten Reihe nach dem Sänger suchte, wurde nicht fündig, denn dieser versteckte sich hinter den Drums. Wirbelwind Steve sorgte nicht nur mit seinen Drumsticks für einen absolut grandiosen Heavy Metal, auch seine Stimme überzeugte voll und ganz. Nachdem die Band ihre Lieder ‚Devil at Midnight‘, ‚Break the Chains‘, ‚Save your Soul‘, ‚Nothing to Lose‘, ‚Rocking for the Nation‘, Speed to the Top‘, ‚Wings of Darkness‘, ‚Dangerous and Hungry‘, ‚Balls to the Walls‘ und ‚Stand up and Fight‘ performt hatten und das feiernde Publikum noch nicht genug hatte, gab es als Zugabe noch einmal ‚Devil at Midnight‘.

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Nun war es auch schon an der Zeit für den berüchtigten und erbarmungslosen Kampf zwischen Göttern und Dämonen.

Während Richy an den Drums den Beat vorgab und von Bassist Kenneth außer einer wehenden Mähne kaum etwas zu sehen war, teilte Frontmann Jax brüderlich sein Bier mit einem der Gäste. Grimgod zeigten mit ihren Songs ‚Beastmaster‘, ‚Stranger‘, ‚Iron Kings‘, ‚Ground Zero‘, ‚Wasted‘, ‚King of the Road‘, ‚Shitmagnet‘, ‚Hoodoo Woman‘ und ‚Boom Baby‘ wieder einmal, wie sich richtig guter Ass Kicking Metal anzuhören hat. Als krönenden Abschluss gab es von den drei Jungs noch ‚Ace of Spades‘ von Motörhead.

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Start frei für Runde 2 mit Kontrahent Demondriver.

Sowohl die beiden Gitarristen Spaiche und Christian, als auch Andre am Bass, legten eine klasse Show hin und präsentierten ihre Gitarren stolz dem Publikum. Sänger Iceman powerte mit seiner kraftvollen Stimme die Lieder ‚Here we are‘, ‚Inner Fears (Evil Eyes)‘, ‚Headbanger‘, ‚Ship of Fools‘, ‚Victorious‘, ‚Dio-Metalgod‘, ‚The Trooper‘ und ‚Builder of your Pain‘. Spätestens bei Stephans Drum-Solo waren die anwesenden Gäste restlos am Ausrasten.

Dank der beiden tadellosen Ton- und Licht-Techniker und zahlreichen helfenden Händen, gingen sowohl Soundcheck als auch der Umbau zwischen den einzelnen Bands rasch vonstatten. Durch die große Auswahl und Menge an zubereiteten Häppchen mussten die Musiker auch nicht hungern.

Zusammenfassend kann man sagen, dass alle vier Bands dem Publikum ordentlich eingeheizt und für 10€ Eintrittspreis eine hervorragende Show geliefert haben.

https://www.facebook.com/lunaticmansdreamofficial/

http://mercy-killer.npage.de/

http://www.grimgod.de/

http://metalkrach.de/artist/demondriver/

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