Symphonity – Marco Polo: The Metal Soundtrack

Eine echte Entdeckungsreise für Liebhaber des Epic Melodic Symphonic Power Metal. SYMPHONITY gehören zu den Könnern, denen der Spannungsbogen aus eingängigen Melodien, grandiosen Stimmen und spielstarken Gitarrengewittern nachhaltig geglückt ist.

Das Album erscheint am 20. Mai 2022 via Limb Music.

Marco Polo: The Metal Soundtrack“ ist gespickt mit Hymnen und bewegt sich souverän auf dem Niveau von Acts wie Stratovarius, Rhapsody, Nightwish, Helloween, Blind Guardian oder Sonata Arctica. Seine Songperlen sind wie gemacht für Sammler gediegener Konzeptalben.

Dem berühmtesten Reisenden der mittelalterlichen Weltgeschichte – und den Stationen seines Lebenswegs von Venedig nach Peking und zurück – setzen SYMPHONITY mit diesem Album ein Denkmal. Aber vor allem musikalisch dürfte der brillant produzierte dritte Longplayer der Band großen Anklang finden.

„Marco Polo: The Metal Soundtrack“ gewinnt zusätzliche Momente durch die geglückte Verschmelzung mit exotischen Harmonien und Skalen aus Ländern auf Marcos Reiseroute wie Persien, Armenien, der Mongolei und China. Stimmliche Highlights stammen zudem von der Mezzosopranistin Jana Hrochová. Sie veredelte das Album-Intro/Outro „Venezia“ in meisterlicher Manier. Der tschechische Gitarrist und Songwriter Libor Křivák gründete 1994 als 16-Jähriger seine erste Band OTTER. Sie feierte unter dem Namen NEMESIS 2003 mit „Goddess Of Revenge“ ihr Albumdebüt und ging 2006 in SYMPHONITY auf.

Libors hohe qualitative Ansprüche finden sich auch im Bandnamen wieder: Er vereint die beiden Begriffe Symphony und Eternity und steht für raumgreifende, zeitlose Kompositionen, geprägt von technisch filigranen Leadgitarren, die immer wieder mit melodischen Variationen überraschen. In der Musik von SYMPHONITY erlebt man, was im Angelsächsischen „musicianship“ heißt: inspiriertes Teamwork. Dirigent Libor konnte die Klasse der Band trotz vieler Besetzungswechsel, dem jähen Tod von Basser Tomas Chelechovsky 2012 und weit auseinander liegenden Albumproduktionen dank immer wieder passender Musikerpersönlichkeiten stets auf Top-Niveau halten.

Das erste SYMPHONITY-Werk „Voice From The Silence“ erschien 2008. Der Nachfolger „King Of Persia“, gemischt von Sascha Paeth (Angra, Kamelot, Rhapsody, Avantasia), wurde 2016 bereits als kleines Meisterwerk des Symphonic Melodic Power Metal wahrgenommen. „Marco Polo: The Metal Soundtrack“ hat Libor erneut selbst arrangiert und produziert; unterstützt wurde er von zwei Größen der Studio-Szene: den Finnvox-Assen Mikko Karmila (Mix) und Mika Jussila (Mastering).

Aktuelle Garanten für Extraklasse sind die beiden Leadsänger Mayo Petranin aus der slowakischen Hauptstadt Bratislava und Konstantin Naumenko, der in der ukrainischen Kapitale Kiew ein eigenes Studio betreibt. Hinzu kommen Bassist Tomáš Sklenář, im Alltag Gitarren- und Bass-Lehrer, sowie das lebendige Spiel von Ausnahme-Schlagzeuger Josef Cigánek, dessen Feel sich deutlich von den anderswo oft üblichen Robot-Drum-Tracks abhebt. Josefs Dienste wusste schon der weltberühmte Prager Sänger Karel Gott in seiner Backing-Band zu schätzen.

Jüngstes Mitglied bei SYMPHONITY ist der schwedische Keyboarder und Musiklehrer Johannes Frykholm. Die Besetzungsliste von „Marco Polo: The Metal Soundtrack“ führt darüber hinaus sechs Gastmusiker auf, darunter den früheren Leadsänger Herbie Langhans (Firewind, Sinbreed, Avantasia).

Libor Křivák sollte zunächst dem Talent seines Großvaters folgen, der Maler war. Aber im Alter von elf Jahren vertauschte Libor die Staffelei mit einer verstaubten Gitarre, die er in einem Schrank seines Elternhauses entdeckte. Seine Eltern förderten seine Begeisterung, indem sie ihn in einer örtlichen Musikschule anmeldeten, die er elf Jahre lang besuchte, bis er sein Examen als klassisch ausgebildeter Gitarrist ablegte.

Seinen Lebensunterhalt verdient Libor als Elektroingenieur und Entwickler von Human Machine Interfaces (HMI). Sein Talent als Illustrator bewies er mit der Cover-Gestaltung der 2020 vorab veröffentlichten Marco Polo Single „Dreaming Of Home“. Libor komponiert und arrangiert seine Songs in erster Linie auf elektrischen und akustischen Gitarren, aber auch auf dem Piano. Erstmals in Berührung mit dem Thema Marco Polo kam er dank einer TV-Serie der 1980er „mit einem wunderbaren Soundtrack, den Ennio Morricone komponiert hat“. Allerdings habe er von Anfang an beschlossen, nicht etwa Morricones Ideen aufzugreifen, sondern ausschließlich eigenes Material zu schreiben. Daraus sei nach den ersten beiden Parts „eine kleine Obsession“ geworden. In Probe-Sessions mit Basser Tomas und Drummer Josef entstanden erste Demos; die weiter entfernt lebenden Kollegen fügten ihre Tracks zu Hause an.

Bemerkenswert: Auch für die Texte setzte Libor auf Teamgeist. Sie stammen neben ihm selbst von Mayo, Tomás und Konstantin sowie aus der Feder von Billy Jeffs, dem Gitarristen und Songschreiber der britischen Labelkollegen MEMORIES OF OLD.

Die dynamische Bandbreite des Albums lässt keine Wünsche offen. Up-tempo-Nummern wie „The Plague“ und „I Found My Way Back Home“ erhellen als ideale Leuchtraketen selbst den trübsten Tag, „Mongols“ fährt ein breit gefächertes ZehneinhalbMinuten-Drama auf, „Dreaming Of Home“ und „Prisoner“ sorgen als Piano-geführte Balladen für emotionalen Tiefgang.

Tracklist:
01. Part 1: Venezia 02:22
02. Part 2: Crimson Silk 06:00
03. Part 3: The Plague 05:14
04. Part 4: Love Theme 01:28
05. Part 5: Mongols 10:24
06. Part 6: Dreaming of Home 05:35
07. Part 7: I Found My Way Back Home 04:53
08. Part 8: Prisoner 04:19
09. Part 9: Venezia Finale 01:35
Bonus Tracks (nur auf CD):
10. Part 5: Mongols (Orchestral Version) 10:02
11. Part 6: Dreaming of Home (Orchestral Version) 04:00
12. Part 7: I Found My Way Back Home (Orchestral Version) 04:58
Gesamtspielzeit 60:51

Line-Up:
Konstantin Naumenko – Lead & Backing Vocals
Mayo Petranin – Lead & Backing Vocals
Libor Křivák – Guitars, Keyboards
Tomáš Sklenář – Bass
Josef Cigánek – Drums
Johannes Frykholm – Keyboard Solos, Additional Keyboards

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